Die Gemeinde Ostbevern hat im Jahr 2018 in Zusammenarbeit mit der Bezirksregierung Münster und der Ge-Komm GmbH - Gesellschaft für kommunale Infrastruktur - ein ländliches Wegenetzkonzept erarbeitet.
Dieses Konzept bietet eine umfassende Datenbasis um Planungen und Sanierungsmaßnahmen von Wirtschaftswegen effizient und passgenau durchführen sowie die notwendigen Entscheidungen herbeiführen zu können.
Zudem eröffnet das Wirtschaftswegekonzept die Möglichkeit, Fördermittel für Sanierungs- und Ausbaumaßnahmen in Anspruch zu nehmen.
Die Gemeinde hat im Februar 2024 in den Bauernschaften Brock und Schirl zwei Wirtschaftwege, die neben dem lokalen landwirtschaftlichen Verkehr vor allem auch vom allgemeinen PKW- und Rad-Verkehr genutzt werden saniert.
Mit der Sanierung sollte insgesamt die Attraktivität und Verkehrssicherheit dieser Wegeabschnitte gesteigert werden.
Dafür wurden auf insgesamt ca. 2,6 km Länge die beiden Straßenabschnitte von 3 m auf 3,50 m verbreitert. Zudem wurden großflächige Asphaltierungsarbeiten durchgeführt sowie eine Befestigung der Straßenseitenräume vorgenommen, um die Stabilität der Straße zu gewährleisten.
Die Baukosten beliefen sich auf rd. 700.000 € und wurden zu 70 % vom Land NRW im Rahmen des Förderprogramms Modernisierung ländlicher Infrastruktur (Wirtschaftswege) sowie aus EU-Mitteln gefördert.
Die Gemeinde wird im Frühjahr 2026 in der Bauerschaft Schlichtenfelde mit der Sanierung eines Wirtschaftsweges, der als "multifunktionaler Wirtschaftsweg" klassifiziert ist, beginnen.
Mit der Sanierung soll neben der Verkehrssicherheit auch die Attraktivität dieses Wegeabschnittes gesteigert werden.
Dafür wird der Weg auf einer Länge von ca. 1,5 km von 3 m auf 3,50 m verbreitert und um befahrbare Seitenstreifen (Banketten) ergänzt.
Die Sanierung soll überwiegend im Hocheinbau erfolgen. Lediglich im Bereich der Bebauungen wird die Sanierung aufgrund der Höhenzwangspunkte im Vollausbau durchgeführt.
Für die geplante Verbreiterung der Fahrbahn von 3,00 m auf 3,50 m werden die Randbereiche und der geplante Bankettbereich ausgeschachtet und mit einer Schottertragschicht in min. 25 cm Stärke aufgefüllt.
Der vorhandene Straßenoberbau erhält außerdem eine neue Asphaltschicht. Dadurch erhält die Straße eine deutlich größere Tragfähigkeit und wird zukünftig in der Lage sein, die aufkommenden Lasten der - heute bedeutend größeren - landwirtschaftlichen Maschinen aufzunehmen.
Das bauausführende Unternehmen ist die Firma Dieckmann Bauen + Umwelt GmbH & Co.KG aus Osnabrück. Sie wird voraussichtlich in der 9. KW (2026) mit den Arbeiten beginnen. Die Fertigstellung ist für Anfang April 2026 vorgesehen.
Die voraussichtlichen Baukosten belaufen sich auf rd. 515.000 €.
Die Sanierungsmaßnahme wird zu 70 % vom Land NRW im Rahmen des Förderprogramms Modernisierung ländlicher Infrastruktur (Wirtschaftswege) sowie aus EU-Mitteln gefördert.





