Der Eine- Welt-Laden der St. Ambrosius-Kirchengemeinde in Ostbevern beteiligt sich seit vielen Jahren an der Verkaufsaktion von Orangen, die für faire Bedingungen bei der Orangenernte vorwiegend in Sizilien und Südeuropa sorgen. Dort sind die meisten der eingesetzten Erntehelfer*innen Geflüchtete, die auf ihre Anerkennung warten und deren Arbeitskraft häufig ausgebeutet wird.
„Süß statt bitter“ lautet deshalb das Motto, denn wer sich die Orangen aus der Verkaufsaktion des Eine-Welt-Ladens bestellt, kann sicher sein, dass die Erntehelferinnen und Erntehelfer mehr Gerechtigkeit bei der Entlohnung erfahren.
„Wir sind sehr stolz, dass wir in diesem Jahr einen besonders großen Beitrag dazu leisten konnten“, sagt Magdalena van Teeffelen vom Eine-Welt-Kreis, denn das Ergebnis der diesjährigen Aktion war überwältigend. Unglaubliche 242 Kisten bzw. 2.118 kg Orangen wurden verkauft. „Der Dank gilt den Helferinnen und Helfern, die die Kisten transportiert, geschleppt und verkauft haben. Und natürlich den Orangenfans, die zur treuen Kundschaft der Aktion gehören“.
Die Sprecherin der Gruppe „Ostbevern: fair & nachhaltig“, Ulla Zumhasch, zeigt sich dankbar, dass die Orangenaktion so gut ankommt, denn sie ist mittlerweile eines der Aushängeschilder, wenn es um Faire Löhne und nachhaltig produzierte Lebensmittel geht.
Die Weltläden der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden werden weiterhin regelmäßig einmal im Monat auch auf dem Wochenmarkt mit einem umfangreichen Produktangebot und einem Kaffeeausschank vertreten sein. Allerdings muss das Wetter mitspielen, denn ein Verkauf ist nur bei trockenem Wetter möglich.
