Wie fühlt sich Demenz an? Diese Frage lässt sich wohl nur schwer theoretisch beantworten – doch ein besonderer Parcours im Ostbeverner Rathaus macht das Erleben dieser Krankheit auf eindrucksvolle Weise möglich.
Vom 20. bis 24. April haben Interessierte die Gelegenheit, an insgesamt 13 Stationen typische Alltagsaufgaben zu erleben. Diese erscheinen auf den ersten Blick einfach, simulieren jedoch gezielt Einschränkungen. So wird im Verlauf des Parcours deutlich, wie schnell gewohnte Abläufe beeinträchtigt sein können und welche Unsicherheiten bei Betroffenen daraus entstehen.
Ziel des Angebots ist es, das Verständnis für die Lebenssituation von Menschen mit Demenz zu fördern und für den Umgang mit Betroffenen zu sensibilisieren. Der Parcours richtet sich ausdrücklich an Personen ohne Demenzerkrankung. Er dient nicht der Diagnosestellung und ist für Erkrankte nicht geeignet.
Der Besuch des Demenzparcours ist kostenfrei. Aufgebaut sind die Stationen im BEVER-Forum des Rathauses. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich auf diese besondere Erfahrung einzulassen und einen neuen Blick auf das Thema Demenz zu gewinnen.
Für weitere Informationen steht Verena Speicher im Rathaus Ostbevern, Telefon: 02532 82-243 zur Verfügung.
Foto: Warum fällt Demenzerkrankten die Benutzung von Messer und Gabel so schwer? Der Demenzparcours vom 20 – 24. April im Rathaus Ostbevern gibt anhand von 13 Alltagssituationen Aufschluss über die Herausforderungen, mit denen demenziell Erkrankte konfrontiert sind.
