21.02.19

Uni-Forschungsprojekt zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts

Wie kann sich unsere Gesellschaft gegen Krisen und Umbrüche wappnen, welche Bedeutung kommt dabei Organisationen zu und welche Rollen spielen Nachbarschaften dabei? Mit diesen Fragen beschäftigt sich aktuell der Lehrstuhl für Bevölkerungsschutz, Katastrophenhilfe und Objektsicherheit der Bergischen Universität Wuppertal, das Institut für Friedenssicherung und Humanitäres Völkerrecht der Ruhr-Universität Bochum und das Deutsche Rote Kreuz im Rahmen eines gemeinsam durchgeführten Forschungsprojekts.

In 4 nordrhein-westfälischen Städten und Gemeinden, darunter auch Ostbevern, werden dazu unter dem Projekttitel „Resilienz durch sozialen Zusammenhalt – die Rolle von Organisationen (ResOrt)“ Bürgerumfragen durchgeführt.

In Ostbevern erhalten deshalb im März und April ca. 2.000 Personen Post von der Uni Wuppertal, mit der Bitte einen Fragebogen auszufüllen und diesen wieder zurückzusenden. Die Befragten wurden per Zufallsprinzip ermittelt und die Beantwortung des Fragebogens erfolgt selbstverständlich anonym.

 Die Befragung widmet sich schwerpunktmäßig den Themen, welche Rolle der soziale Zusammenhalt in der Arbeit von Katastrophenschutzorganisationen, Wohlfahrtsverbänden, Nachbarschaftsorganisationen und Kommunalverwaltungen spielt und welche sozialräumlichen Entstehungsbedingungen die Stärkung des sozialen Zusammenhalts auf der Ebene von Nachbarschaften ermöglichen.

Ein Grund mit, warum die Gemeinde Ostbevern das Forschungsprojekt unterstützt und an die Befragten appelliert, sich an der Umfrage zu beteiligen.

Denn die Ergebnisse daraus werden auch der Gemeindeverwaltung zur Verfügung gestellt, die sich daraus Aussagen verspricht, wie, warum und wo Nachbarschaften besonders gut zusammenhalten bzw. wo eben genau dieses nicht funktioniert. Dies sind gerade in Bezug auf die Quartiersarbeit aber auch in Katastrophenfällen wichtige Informationen für die Verwaltungsmitarbeiter.

Übergeordnetes Ziel des Forschungsprojektes ist es allerdings, praxisorientierte Handlungsempfehlungen für Organisationen zu erarbeiten, wie Aspekte des sozialen Zusammenhalts als wesentlicher Resilienzfaktor in die Strategieentwicklung mit einbezogen werden können.

Weitere Infos zum Forschungsprojekt: www.resort.uni-wuppertal.de