04.04.19

Mobilität im ländlichen Raum

„Mobil sein möchte jeder, denn Mobilität bedeutet Freiheit.“ Mit diesen Worten begrüßte Bürgermeister Wolfgang Annen die Teilnehmer des Innenstadt-Gesprächs zum Thema „Vernetzte Mobilität im ländlichen Raum“, das am Dienstagabend auf Einladung des Netzwerkes Innenstadt NRW erstmals in Ostbevern stattfand.

Ein Thema, das offensichtlich den Nerv der rd. 40 Gäste traf, denn nach den beiden Fachvorträgen von Mathis Perkert vom Zukunftsnetz Mobilität, Koordinierungsstelle Westfalen, und Ute Schmidt-Vöcks vom Projektteam Reallabor Mobiles Münsterland des Münsterland e. V. entspann sich eine lebhafte Diskussion darum, wie Mobilität in ihren unterschiedlichsten Ausprägungen auch in den kleineren Münsterlandgemeinden aufrechterhalten oder sogar verbessert werden kann.

Einig waren sich am Ende der 3-stündigen Veranstaltung alle: Die eine Lösung gibt es nicht. Es müssen vielmehr intelligente Kombinationen zwischen den verschiedenen Verkehrsmitteln wie Bahn, Bus, Auto und Fahrrad geschaffen werden. Allerdings müssen die Modelle dann am Ende auch bezahlbar und ökologisch sowie sozial verträglich ausgerichtet sein. Und das immer unter der Voraussetzung, dass jedem Bürger über eine gute Internetverbindung der Informationszugang für die multimodale Verkehrsmittelwahl gegeben ist.

Herausforderungen, bei deren Bewältigung nicht nur Politik, sondern auch viele weitere gesellschaftliche Gruppen gefragt sind.