09.01.22

Erneuter Appell zur Achtsamkeit und die Bitte, Kontakte auf ein Minimum zu beschränken

Nachdem die Zahlen in Ostbevern in den vergangenen Wochen relativ unauffällig waren, sind die Zahlen im neuen Jahr nun stark angestiegen. Die Inzidenz in Ostbevern lag am Samstag bei 683,7 mit steigender Tendenz - eine Entwicklung, die Bürgermeister Karl Piochowiak mit großer Sorge betrachtet.

Die schnell ansteigenden Inzidenzen bergen hohe Risiken für die sog. Kritische Infrastruktur. Hierzu zählt u. a. auch die Feuerwehr, die mit umfangreichen Maßnahmen ihren Übungs- und Dienstbetrieb bereits Ende des vergangenen Jahres wieder an die aktuelle Lage angepasst hat, um einsatzfähig bleiben zu können. Natürlich ist es aber auch unverzichtbar, die Verwaltung funktionsfähig zu halten. Aus diesem Grund hat auch der verwaltungsinterne Krisenstab unter der Leitung von Karl Piochowiak veränderte Maßnahmen beschlossen, um den Dienstbetrieb aufrecht erhalten zu können.

Bereits vor einigen Wochen ist der Zutritt zum Rathaus auf „3 G“ festgelegt worden. Wer einen Termin bei der Verwaltung wahrnehmen muss, hat den 3G-Status (geimpft, genesen oder negativ getestet) beim Zutritt zum Gebäude nachzuweisen. Der Nachweis zum Impf-, Genesenen- oder Getesteten-Status kann in Papierform oder digital erfolgen. Die Negativtestung durch einen offiziellen Schnelltest darf nicht älter als 24 Stunden sein, bei einem PCR-Test darf sie nicht älter als 48 Stunden sein. Gemeinsam mit dem jeweiligen Nachweis ist ein Ausweisdokument vorzulegen. Diese Regelung gilt bis auf Weiteres.

Um unnötige Kontakte zu vermeiden, wird zur Sicherheit aller gebeten, vor einem Besuch des Rathauses telefonisch oder schriftlich Kontakt mit den Mitarbeiten aufzunehmen, um das Anliegen so möglicherweise direkt telefonisch klären zu können oder ansonsten einen Termin abzustimmen. So können Wartezeiten und unnötige Kontakte mit Dritten vermieden werden.

Der Bürgerservice kann nach wie vor ausschließlich nur mit einem vorher vereinbarten Termin aufgesucht werden. Der Bürgerservice ist telefonisch unter Tel. 82-82 oder per E-Mail unter buergerserviceostbevernde zu erreichen.

Besucherinnen und Besucher haben im Rathaus einen medizinischen Mund-Nasenschutz oder eine FFP2-Maske zu tragen.

Das Ordnungsamt steht aktuell mit vielen Veranstaltern in Kontakt, um Hygienemaßnahmen und Regeln abzustimmen. Zahlreiche Veranstalter setzen in diesen Tagen ein positives Zeichen, indem sie Veranstaltungen nach Möglichkeit verschieben, ausfallen lassen oder zu den erforderlichen Schutzmaßnahmen noch freiwillig weitere ergreifen. „Hierüber bin ich sehr froh und appelliere noch einmal an alle Bürgerinnen und Bürger, ihre Kontakte so weit es geht zu reduzieren“, so Karl Piochowiak. Sensibilisieren möchte die Verwaltung auch noch einmal für das Thema Impfen. Die in Deutschland zugelassenen Covid-19-Impfstoffe schützen effektiv vor schweren Erkrankungen. Studien belegen darüber hinaus, dass eine Auffrischungsimpfung, die sog. Booster-Impfung, den mit der Zeit nachlassenden Impfschutz wieder deutlich erhöht. Gerade angesichts der zunehmenden Ausbreitung der sehr ansteckenden Omikron-Variante ist eine Booster-Impfung somit dringend angeraten.

Spätestens am 12.01.2022 wird die Landesregierung eine neue Corona-Schutzverordnung veröffentlichen und die aktuellen Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz umsetzen. Unabhängig davon beobachtet die Verwaltung die Entwicklung der Coronafallzahlen in Ostbevern genau. Bei einem weiteren so dynamischen Anstieg der Fallzahlen könnten ggf. eine Schließung der öffentlichen Gebäude, wie Kulturwerkstatt, Sporthallen usw. eine von weiteren erforderlichen Maßnahmen sein.