20.04.19

Eichenprozessionsspinner - Gemeinde beginnt mit Bekämpfung Ende April

Die Raupen des Eichenprozessionsspinners verbreiten sich derzeit wieder. Sie beschädigen nicht nur Pflanzen, sondern sind auch für Menschen gefährlich. Ihre Brennhaare können allergische Reaktionen und Atembeschwerden verursachen.

Die behaarten Raupen des Nachtfalters schlüpfen Ende April bis Anfang Mai. Ab dem dritten Larvenstadium bilden die Tiere feine Brennhaare aus, die leicht abbrechen und vom Wind fortgetragen werden können. Diese enthalten das Gift Thaumetopoein, das in der Haut oder in Schleimhäuten zu allergischen Reaktionen führt.

Um einer ähnlichen "Plage" wie im vergangenen Jahr vorzubeugen, beginnen wir deshalb bereits Ende April - bevor die Larven ihre flugfähigen Gifthaare entwickelt haben - im Umfeld der Schulen, Kinderspielplätze, Kindergärten und Sportanlagen sowie in besonders sensiblen öffentlichen Bereichen mit der Bekämpfung dieser Schädlinge. Dazu werden vom Unternehmen Angelkort aus Herbern-Ascheberg Fahrzeuge im Einsatz sein, die ein Präparat ausbringen, welches gegen den Eichenprozessionsspinner, jedoch nicht gegen Menschen, Haus-, Wirbel- oder Nutztiere (wie z. B.
Bienen) wirken.

Sofern ein Befall auf Privatgrundstücken festgestellt wird, sind die Eigentümer für die Beseitigung der Raupen selbst verantwortlich. Das Ordnungsamt rät dringend dazu, Fachfirmen mit der Bekämpfung der Schädlinge zu beauftragen. Adressen können im Rathaus,  02532 82-16 erfragt werden.