13.09.17

Stadtwerke ETO und Energieversorgung Oelde

Fusionsgespräche gehen weiter – Bürgermeister optimistisch


Nach einem Treffen der Bürgermeister von Ostbevern, Drensteinfurt, Sendenhorst, Oelde, Ennigerloh und Telgte mit den Geschäftsführern der beiden Versorgungsunternehmen am 13. September 2017 sehen die Teilnehmer die Irritationen ausgeräumt, die in den letzten Tagen aufgrund einer vorzeitigen öffentlichen Information entstanden waren. Die bereits weit fortgeschrittenen Gespräche über eine Fusion sollten aus Sicht der Bürgermeister nach dem abgestimmten Zeitplan zügig fortgesetzt werden.

Die Behördenchefs unterstrichen nach der Sitzung, dass sowohl der Prozess zur Vorbereitung der Fusion als auch die künftige Zusammenarbeit in dem zusammengeführten Energieversorgungsunternehmen auf Augenhöhe aller Partner – beteiligt sind neben den Kommunen auch die Thüga und die innogy – stattfinden. Alle Gesellschafter werden nach Einschätzung der Hauptverwaltungsbeamten von der Fusion der beiden heute schon starken Unternehmen profitieren.

Auf Arbeitsebene sollen jetzt die Vertragsangelegenheiten endverhandelt werden, bevor dann die Beschlussgremien über das Paket beraten werden. Zum Schluss müssen immerhin zwei Aufsichtsräte (ETO und EVO) sowie sechs Stadträte der kommunalen Gesellschafter neben Thüga und innogy dem Vorschlag zur Unternehmensfusion zustimmen. Die Bürgermeister sind sich in der Einschätzung einig, dass die beabsichtigte Fusion in erheblichem Maße dazu beitragen wird, eine mehrheitlich kommunal bestimmte und zukunftsfähige Versorgung mit Strom, Gas, Wasser und Wärme sowie anderen Energiedienstleistungen dauerhaft und wirtschaftlich sicherzustellen.

In den nächsten Tagen und Wochen werden nun die Ratsgremien in den sechs Kommunen der künftigen Partner informiert. Wenn alle Beschlüsse für diesen komplexen Zusammenschluss der Stadtwerke ETO und der Energieversorgung Oelde gefasst sind, soll das neue Unternehmen zum 1. Januar 2018 zusammengeführt werden.