09.07.18

Mehr Miteinander in der Stadtregion Münster

Die zwölf Städte und Gemeinden entwickeln Arbeits- und Dialogstrukturen / Schwerpunkte Wohnen und Mobilität

 

Die Stadtregion Münster ist als Wohn- und Alltagsregion der gemeinsame Lebensraum von fast einer halben Million Menschen. Sie zählt mit ihren zwölf Städten und Gemeinden zu den Wachstumsräumen in NRW. Die bisher eher informelle Zusammenarbeit über Kommunalgrenzen hinweg soll intensiviert werden und einen verbindlicheren Rahmen erhalten.

Dazu legen die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der 12 Städte und Gemeinden den Mitgliedern ihrer Ratsgremien einen gemeinsamen Bericht "Zusammenarbeit in der Stadtregion Münster" vor, der derzeit in den politischen Gremien beraten wird. Er fasst den Stand der Kooperation zusammen und zeichnet Perspektiven für eine engere Zusammenarbeit auf. In Ostbevern wird der Bericht im heutigen  Umwelt- und Planungsausschuss vorgestellt. Die Mitglieder des Gemeinderates haben die Thematik am 12. Juli auf ihrer Sitzungsagenda.

Im Kreis der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister ist man sich einig, dass die Zusammenarbeit der Städte und Gemeinden „in eigenständiger Vielfalt“ und integriert im Münsterland auszubauen ist.

Im Mittelpunkt der kommunal-nachbarlichen Stadtentwicklungen stehen die Schlüsselthemen Wohnen und Mobilität. „Die Herausforderungen des bezahlbaren Wohnraums und der wachsenden Mobilität können nur gemeinsam bewältigt werden", so Bürgermeister Carsten Grawunder aus Drensteinfurt, derzeitiger Sprecher der Stadtregion. Notwendig sei eine stadtregionale Strategie, die zu gemeinsamen Zielen, Entscheidungsgrundlagen und Handlungsansätzen führt.

Die Zukunftsgestaltung in der Stadtregion stand bereits im Mittelpunkt des ersten Rätetreffen "Regionales Zukunftsforum Mobilität und Wohnen" im November 2017. Im Ergebnis dieses Treffens entwickeln die Verwaltungen bereits mögliche Module eines Handlungskonzeptes. Parallel werden Vorschläge zur Weiterentwicklung der Arbeits-, Steuerungs- und Dialogstrukturen entwickelt.

Im Herbst 2018 soll über diese Vorschläge mit Ratsvertretungen aus den Städten und Gemeinden der Stadtregion diskutiert werden.