20.12.18

Feuerwehr, MHD und DRK auch an Weihnachten im Einsatz

Hoffen auf eine „stille Nacht“: Christian Gerlach (DRK) Michael Saabe (Feuerwehr), Hubertus Wiewel (Feuerwehr), Bürgermeister Wolfgang Annen und Klaus Thormann (MHD)

Die Weihnachtstage wollen die insgesamt 100 ehrenamtlichen Feuerwehraktiven und Mitglieder der First-Responder-Einheiten von DRK und Maltesern natürlich mit ihren Familien verbringen. Mit der festlichen Stimmung kann es aber ganz schnell vorbei sein, wenn der Melder geht. „Dann muss es ganz schnell gehen“, erklären Michael Saabe und Hubertus Wiewel von der Freiwilligen Feuerwehr Ostbevern. Zustimmung gibt es von Christian Gerlach, Rotkreuzleiter und Klaus Thorman von den Maltesern. Denn der Pieper kennt keine Feiertage: Wenn der Alarm geht, heißt es: Auf zum Gerätehaus bzw. zum DRK oder zur Malteserunterkunft.

Zwar müssen die Ehrenamtlichen im Unterschied zu Berufsfeuerwehrleuten, hauptamtlichen Rettungsdienstmitarbeitern und Polizei an den Weihnachtsfeiertagen nicht in den Gerätehäusern sitzen und auf Einsätze warten, aber trotzdem kann es jederzeit zu Einsätzen kommen. „Und die Ostbeveraner verlassen sich natürlich darauf, dass wir jederzeit zur Hilfe kommen“, so die Vier. „Wir sind alles Ehrenamtliche, da meldet sich nicht jeder ab, der auf Verwandtenbesuch ist“, erklärt Michael Saabe. „Es ist aber durch Absprachen immer gewährleistet, dass genügen Einsatzkräfte vor Ort sind.“

Damit es rund um Weihnachten möglichst wenige Einsätze gibt, hat die Feuerwehr einige Tipps bereit: So sollte neben dem Weihnachtsbaum mit echten Kerzen und dem Adventkranz für den Notfall immer ein Eimer Wasser oder sogar ein Feuerlöscher stehen. Auch angebranntes Essen ist oftmals Auslöser von Küchenbränden. Deshalb sollte man den Weihnachtsbraten im Ofen nicht unbeaufsichtigt lassen.

Als sehr positiv hat sich die Einführung der Rauchmelderpflicht erwiesen. Die Zahl der schweren Wohnungsbrände ist deutlich zurückgegangen.

Erfahrungsgemäß kommt es im Übrigen zu Silvester zu deutlich mehr Einsätzen als an Weihnachten. Das liegt häufig am unsachgemäßen Gebrauch von Böllern und Raketen, der dann schnell zu Bränden und auch Verletzungen führen kann