11.07.17

Damit Grün nicht zur Gefahr wird

Gemeinde weist auf Pflicht zum Schnitt von Hecken, Bäumen und Sträuchern hin

So sollte es nicht aussehen: Der Wildkräuterbewuchs macht die Benutzung des Gehweges fast unmöglich! Deshalb sind Anlieger verpflichtet, Gehwege in ihrer gesamten Breite von Wildkräutern freizuhalten.

 

Grün ist schön. Besonders in Wohngebieten sind darum Hecken, Sträucher und Bäume als Sicht- und Lärmschutz beliebt.

Allerdings dürfen die Gewächse nicht übermäßig wuchern. Denn insbesondere dann, wenn sie die Sicht einschränken, Straßenschilder ver-decken oder auf Gehwege und die Fahrbahn ragen, kann das beliebte Grün schnell zur Gefahr für Verkehrsteilnehmer werden.

Grundstücksbesitzer sind deshalb verpflichtet, Hecken, Bäume und Sträucher entlang der Grundstücksgrenzen regelmäßig zu stutzen sowie im Rahmen der Straßenreinigungspflicht Gehwege und Fahrbahnrinnen von Laub und Bewuchs zu befreien. 

Um Tier- und Vogelarten jedoch Schutz und Ruhe während der Brutzeit zu gewähren, sollte vor dem Schneiden immer geprüft werden, ob sich Nester oder Brutplätze in der Hecke oder in den Bäumen und Sträuchern befinden.

Auch für die Höhe und Breite des Rückschnitts gibt es Vorgaben: Gehwege und Fahrbahnrinnen müssen beispielsweise in der gesamten Breite von Wildkraut freigehalten werden. Herabhängende Zweige müssen auf eine Länge gekürzt werden, dass Passanten problemlos darunter hergehen können.

Die Gemeinde bitte darum, im eigenen Interesse und zur Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer/innen die Hecken, Bäume und Sträucher entsprechend zu schneiden und auch die Gehwege und Fahrbahnrinnen zu pflegen.

Der Recyclinghof ist für die Annahme des Schnittguts samstags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr und zusätzlich bis einschließlich Okto-ber auch mittwochs in der Zeit von 16:30 Uhr bis 18:30 Uhr geöffnet.