Verbundschule
Tag der offenen Tür am 28. November 2008 um 15.30 Uhr
Liebe Mädchen und Jungen, liebe Eltern, liebe Lehrerinnen und Lehrer.
Zu dem Tag der offenen Tür am Freitag, 28. November 2008, um 15.30 Uhr, laden die Schülerinnen und Schüler und die Lehrerinnen und Lehrer der Josef-Annegarn-Schule euch und Sie ganz herzlich ein.
In verschiedenen Fachbereichen können die Mädchen und Jungen der jetzigen vierten Grundschulklassen das Angebot der Haupt- und Realschule anschauen und ausprobieren. Selbstverständlich gibt es auch Informationen über die Schullaufbahn an unserer Haupt- und Realschule.
Den geplanten Ablauf zeigt das Programm auf dieser pdf-Datei.
Die Verbundschule ist genehmigt / Kennenlernen am 16. Juni 2008
Es ist geschafft !
Die Bezirksregierung Münster hat mit Schreiben vom 20. Mai 2008 den vom Rat der Gemeinde Ostbevern gefassten Beschluss, die Josef-Annegarn-Hauptschule um einen Realschulzweig zu einer Schule im organisatorischen Verbund zu erweitern, genehmigt. Damit ist jetzt auch offiziell die letzte Hürde genommen. Die Haupt- und Realschule wird zum kommenden Schuljahr ihren Betrieb aufnehmen.
Für den künftigen 5. Jahrgang wurden 44 Schülerinnen und 55 Schüler, also insgesamt 99 Kinder angemeldet. Aufgrund der erfolgten Anmeldungen werden zwei Hauptschulklassen (41 Kinder) und zwei Realschulklassen (58 Kinder) gebildet.
Die Josef-Annegarn-Schule ist für Schülerinnen und Schüler aus Westbevern und Westbevern-Vadrup die nächstgelegene Schule. Insgesamt wurden 18 Schülerinnen und Schüler aus diesen Orten in Ostbevern angemeldet. Derzeit ermittelt die Verwaltung die für diese Kinder optimalste Beförderung nach Ostbevern und wird sich kurzfristig mit den Eltern dieser Kinder in Verbindung setzen.
Bekanntlich werden alle Fünftklässler zunächst in den bestehenden Räumen der Josef-Annegarn-Schule unterrichtet. Aber bereits im September 2008 wird der Bagger anrücken. Das vom Architekturbüro Schapmann, Ostbevern, erstellte Konzept für die Erweiterung der Josef-Annegarn-Hauptschule um weitere Klassen-, Fach- und Differenzierungsräume wurde in mehreren Sitzungen mit den Lehrerinnen und Lehrern der Schule erörtert. Nachdem auch die gemeindlichen Gremien das Projekt befürwortet haben, läuft derzeit die Ausschreibung der Bauleistungen. Insgesamt wird die Gemeinde ca. 3 Mio. € in den Schulstandort Ostbevern investieren. Im Sommer 2009 soll bereits in den neuen Räumen unterrichtet werden.
Die Josef-Annegarn-Schule lädt die künftigen Fünftklässler und deren Eltern zum gegenseitigen Kennenlernen ganz herzlich ein zu Montag, 16. Juni 2008, um 17.00 Uhr in der Aula der Josef-Annegarn-Schule.
Mit einem kleinen musikalischen Rahmenprogramm werden dann auch die Lehrpersonen vorgestellt, die die Klassen leiten. Während sich anschließend die einzelnen Klassen kennenlernen, erhalten die Eltern der beiden Schulzweige (Hauptschule und Realschule) nähere Informationen über den Ablauf des 1. Schultages und über die entsprechenden Bildungsgänge, aber auch Antworten auf vielleicht offene Fragen.
Anmeldung zur Haupt- und Realschule Ostbevern vom 22. bis 24. Januar 2008
Ob es zum Schuljahr 2008/2009 tatsächlich zur Gründung einer Realschule im Verbund mit der Hauptschule kommt, hängt letztlich davon ab, ob insgesamt mindestens 84 Schülerinnen und Schüler an der Realschule oder auch an der Hauptschule angemeldet werden.
Das Anmeldeverfahren für die Hauptschule und die Realschule findet statt am
Dienstag, 22. Januar 2008 von 16.00 – 20.00 Uhr, Mittwoch, 23. Januar 2008 von 16.00 – 20.00 Uhr, Donnerstag, 24. Januar 2008 von 16.00 – 20.00 Uhr.
Die Anmeldung erfolgt an der Josef-Annegarn-Hauptschule.
Bringen Sie bitte zur Anmeldung Ihres Kindes folgende Unterlagen mit:
- Halbjahreszeugnis des 4. Jahrgangs - Empfehlung für die weiterführende Schule mit Anmeldeschein - Geburtsurkunde des Kindes oder Stammbuch der Familie
Selbstverständlich ist auch Ihr Kind zu dieser Anmeldung herzlich willkommen.
Auf die Zustimmung aus Telgte kommt es nicht mehr an Noch vor zwei Monaten schien die Gründung einer Verbundschule in Ostbevern in unerreichbare Ferne gerückt. Aufgeschreckt durch die Aussage des Gutachters Dr. Ernst Rösner, die Realschule in Telgte sei in ihrem Bestand gefährdet, gab es aus der Nachbarstadt im September keine Zustimmung. Und ohne diesen Konsens mit Telgte würde es keinen Realschulzweig in Ostbevern geben. So hieß es bislang immer. Seit gestern ist klar: Das Schulministerium ist anderer Meinung als Rösner. Es sieht keine Existenzgefährdung der Realschule in Telgte. Zwar legt man in Düsseldorf weiterhin Wert darauf, dass Ostbevern und Telgte in dieser Frage zueinander finden, da jedoch aus Sicht des Ministeriums keine erkennbaren Gründe gegen eine Verbundschule in Ostbevern sprechen, würde es sich bei der Genehmigung notfalls über die fehlende Zustimmung der Stadt Telgte hinwegsetzen.
Das ist das Ergebnis eines Gesprächs, das Bürgermeister Jürgen Hoffstädt und CDU-Fraktionschef Ulrich Brandt sowie ihre jeweiligen Amtskollegen auf Telgter Seite, Dr. Dietrich Meendermann und Dr. Werner Allemeyer, gestern Morgen in Düsseldorf mit dem Staatssekretär von Ministerin Barbara Sommer, Günter Winands, geführt haben. Ebenfalls mit am Tisch saßen die CDU-Wahlkreisabgeordneten Reinhold Sendker und Berni Recker sowie für das Schulministerium Karin Paulsmeyer und Anika Ullrich.
Jürgen Hoffstädt hat bei diesem Vermittlungsgespräch sein Ziel zunächst einmal erreicht. „Die Zustimmung der Stadt Telgte ist jetzt keine Klippe mehr“, sagte er nach seiner Rückkehr gegenüber den WN. Schon nach dem vermeintlichen K.o. für die Verbundschule durch das Veto in Telgte hatte er weiter für das Projekt gekämpft und bei den Eltern für die neue Schule geworben. Offenbar mit Erfolg: Die Auswertung einer Fragebogenaktion unter den Eltern der derzeitigen Dritt- und Viertklässler ergab einen deutlichen Wunsch nach einem Realschulzweig in Ostbevern. Auf eine hypothetische Frage hin hatten 87 Prozent der Teilnehmenden geantwortet, sie würden ihr Kind an einer Verbundschule anmelden, wenn es sie denn in Ostbevern gäbe und das eigene Kind eine Real- oder Hauptschule besuchen solle. Tatsächlich sind aber noch 20 Prozent der Befragten unentschlossen, auf welche Schulform sie ihr Kind schicken wollen. Bei denen, die sich schon entschieden haben, steht die Realschule mit 103 weit vor dem Gymnasium (44) und der Hauptschule (14). Die Rücklaufquote der Fragebögen war mit 72 Prozent sehr hoch.
„Es soll eine Schule für Ostbevern werden. Wir wollen nicht im Umland fischen.“ So kommentierte der Bürgermeister im WN-Gespräch Einlassungen seitens des Ministeriums, wonach Ostbevern keine Kinder aus Telgte und Westbevern aufnehmen dürfe. Die Gemeindeverwaltung habe ihre gesamte Prognose auf Ostbeverner Schüler abgestellt, so Hoffstädt.
Der CDU-Kreisvorsitzende Reinhold Sendker äußerte sich zufrieden über Atmosphäre und Ergebnis des Gesprächs. „Verbundschulen innerhalb des dreigliedrigen Schulsystems sind zielführend für den ländlichen Raum“, sagte er. Berni Recker und er hatten lange in Düsseldorf für eine solche Lösung gekämpft, die bekanntlich auch in Everswinkel eingerichtet werden soll. Sendker erteilte zugleich einer regionalen Mittelschule, wie sie FDP-Landeschef Andreas Pinkwart ins Gespräch gebracht hatte, eine deutliche Absage.
Wie geht’s jetzt in Ostbevern weiter? Für gestern Abend hatte Jürgen Hoffstädt die Fraktionsvorsitzenden eingeladen. Per Dringlichkeitsbeschluss soll der Antrag an die Stadt Telgte auf Zustimmung zur Verbundschule, der im September zurückgezogen wurde, wieder auf den Weg gebracht werden. Für die zweite Januarhälfte ist das vorgezogene Anmeldeverfahren geplant.
Roland Greife, Westfälische Nachrichten vom 15.11.2007
Ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Verbundschule
Ende der vergangenen Woche haben Bürgermeister Jürgen Hoffstädt und Fachbereichsleiter Hubertus Stegemann den Eltern der Viertklässler bei einem Elternabend in der Ambrosius-Grundschule das Konzept zur Errichtung der Verbundschule in Ostbevern vorgestellt. Deutlich wurde hierbei, dass seitens der Eltern – wie bereits vor einer Woche in der Franz-von-Assisi-Grundschule – ein hohes Interesse an der Verwirklichung dieses Projektes besteht.
Ob in Ostbevern tatsächlich ein Realschulangebot unterbreitet werden kann, hängt letztlich davon ab, ob eine ausreichende Anzahl von Schülerinnen und Schülern von den Erziehungsberechtigten an der Realschule oder auch an der Hauptschule zum Schuljahr 2008/2009 angemeldet werden.
Vor einer solchen Anmeldung – die voraussichtlich im Januar 2008 durchgeführt werden kann – ist zunächst im Rahmen einer Elternbefragung festzustellen, ob in Ostbevern der Wunsch nach einem Realschulangebot vorhanden ist.
Die Eltern der Kinder, die derzeit die dritten und vierten Klassen der beiden Grundschulen besuchen, werden heute eine umfassende Elterninformation mit einem Fragebogen in ihrem Briefkasten finden.
„Bitte beteiligen Sie sich an dieser für die Gemeinde Ostbevern so wichtigen Elternbefragung“, appelliert Bürgermeister Hoffstädt an die Eltern.
Verbundschule nach wie vor ein aktuelles Thema für Ostbevern
Das Thema „Verbundschule“ beschäftigt Eltern und Kommunalpolitiker weiter in Ostbevern.
Auch wenn der Ostbeverner Gemeinderat Ostbevern vor gut 14 Tagen den Antrag an die Stadt Telgte auf Erteilung der Zustimmung zur Gründung einer Realschule in Ostbevern zunächst zurückgezogen hat, so wird weiter an der Realisierung dieses für Ostbevern wichtigen Projektes gearbeitet.
Und das Interesse der Eltern, in Ostbevern eine Realschule zu gründen und diese mit der bestehenden Hauptschule zu einer Verbundschule organisatorisch zu verknüpfen, ist ebenfalls weiter groß. Deutlich wurde dieses auch am vergangenen Mittwochabend in der Franz-von-Assisi-Grundschule. Die Schulleitung hatte die Eltern der Kinder der Jahrgangsstufe 4 eingeladen, um über das Angebot der weiterführenden Schulen zu unterrichten. An dieser Veranstaltung nahmen auch Bürgermeister Jürgen Hoffstädt und der zuständige Fachbereichsleiter Hubertus Stegemann teil. Im Gespräch wurde deutlich, dass die Eltern in einer eigenständigen Realschule Ostbevern große Vorteile für ihre Kinder sehen.
Jürgen Hoffstädt und Hubertus Stegemann werden ebenfalls am kommenden Donnerstag in der Elterninformation der Ambrosius-Grundschule zu Gast sein und in gleicher Weise die Planung der Gemeinde vorstellen.
In der kommenden Woche werden dann außerdem alle Eltern, deren Kinder zum Ende dieses und des nächsten Schuljahres die Grundschulen verlassen, ein Schreiben der Gemeinde bekommen, mit der Bitte mitzuteilen, ob sie ihr Kind an der Realschule Ostbevern anmelden würden.
Mit dem Ergebnis dieser Befragung will Bürgermeister Jürgen Hoffstädt dann Mitte November nach Düsseldorf ins Schulministerium fahren und versuchen, den Weg für eine Realschulgründung in Ostbevern frei zu machen.
Eckpunkte des pädagogischen Konzeptes für die sog. Verbundschule in Ostbevern
Der Rat der Gemeinde Ostbeven hat in seiner Sitzung am 18. September 2007 einstimmig beschlossen, die Realschule Ostbevern zu gründen und sie mit der Josef-Annegarn-Hauptschule organisatorisch zusammen zu schließen.
Wie der Tageszeitung zu entnehmen war, hat der Schul- und Kulturausschuss der Stadt Telgte in seiner Sitzung am 18. September 2007 noch Beratungsbedarf und daher die Entscheidung über eine Zustimmung zu der Gründung einer Realschule in Ostbevern vertagt. Am 11. Oktober 2007 wird in Telgte eine weitere Sitzung des Schul- und Kulturausschusses sowie des Rates zu diesem Thema stattfinden.
Der Gemeinderat hat das von einem Team von Fachleuten (Leiter von Grundschulen, Hauptschulen Realschule, Gymnasium sowie dem Institut für Erziehungswissenschaften der Westfälsichen Wilhelms-Universität) entwickelte pädagogische Konzepte für die Ralschule Ostbevern im Verbund mit der Josef-Annegarn-Hauptschule Ostbevern zur Kenntnis genommen und bekräftigt.
Die Eckpunkte dieses Konzeptes können Sie sich mit einem Klick auf die am Ende dieser Seite folgende pdf-Datei ansehen. oder auch im Foyer des Rathauses abholen. Es liegt dort für Sie zum Mitnehmen bereit.
In den nächsten Wochen werden weitere Gespräche mit der Stadt Telgte geführt. Die Gemeinde Ostbevern wird Sie an dieser Stelle über den aktuellen Sachstand informieren.
Elterninformation
In den letzten Monaten ist viel über die beabsichtigte Errichtung einer sog. Verbundschule in Ostbevern gesprochen und geschrieben worden. Wichtig ist mir dabei, Sie als Eltern frühzeitig und ausführlich einzubinden und mit dieser sowie weiteren Elterninformationen zeitnah über den aktuellen Sachstand zu informieren.
Nach einer ersten grundsätzlich positiven Entscheidung des Ministeriums für Schule und Weiterbildung NRW, einen organisatorischen Zusammenschluss der bestehenden Josef-Annegarn-Hauptschule und einer neu zu gründenden Realschule zum Schuljahr 2008/2009 zuzulassen, sind nunmehr erste Konturen und Rahmenbedingungen für eine künftige Verbundschule in Ostbevern erkennbar.
Ob eine Verbundschule in Ostbevern errichtet wird, hängt letztlich davon ab, ob eine ausreichende Anzahl von Schülerinnen und Schülern von den Erziehungsberechtigten an der Hauptschule oder auch an der Realschule Ostbevern zum Schuljahr 2008/2009 angemeldet werden.
Vor einer solchen Anmeldung - die voraussichtlich im Januar 2008 durchgeführt werden kann – werden im kom-menden halben Jahr noch einige Fragen zu Inhalten und Organisation zu klären sein. Dabei wird die Gemeinde Ostbevern unterstützt von einem Team von Schulleitungen von Grund-, Haupt- und Realschulen unter wissenschaftlicher Begleitung der Westfälischen Wilhelms-Universität.
Die Ergebnisse werde ich Ihnen in einem weiteren Infobrief nach den Herbstferien und in einer Informationsveranstaltung im November 2007 vorstellen.
Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie schöne und erholsame Sommerferien.
Mit freundlichen Grüßen Ihr Jürgen Hoffstädt Bürgermeister
Was ist eine Verbundschule ?
Die Verbundschule ist keine neue Schulform, sie ist ein organisatorischer Zusammenschluss von Hauptschule und Realschule. Da es derzeit in Ostbevern keine Realschule gibt, eröffnet Ihnen die Errichtung einer Verbundschule erstmalig die Möglichkeit, Ihr Kind zum Schuljahr 2008/2009 auch an einer neu zu gründenden Realschule am Ort anzumelden.
Für Ostbevern bietet die Errichtung einer solchen Verbundschule die große Chance, den Schulstandort Ostbevern zu sichern und zukunftsfähig zu machen.
Die Verbundschule ist in eigenständige Zweige gegliedert, allerdings mit einheitlicher Leitung und einem Lehrerkollegium. Der Unterricht kann teilweise in gemeinsamen Lerngruppen erteilt werden, wobei in den Klassen 7 bis 10 der nach Schulformen getrennte Unterricht deutlich überwiegen muss.
Die Verbundschule ist eine Schule im Aufbau, d. h. in dem neu zu gründenden Realschulzweig würden im Schuljahr 2008/09 zunächst nur die Fünftklässler unterrichtet, teilweise in gemeinsamen Lerngruppen mit den Hauptschulkindern. In den folgenden Jahren kommen immer wieder fünfte Jahrgänge hinzu, so dass nach 6 Jahren alle Jahrgangsstufen auch im Realschulbereich vertreten sind.
Die Errichtung einer Verbundschule in Ostbevern bedarf der Genehmigung der Be-zirksregierung in Münster und der Zustimmung durch das Ministerium für Schule und Weiterbildung.
Folgende Bedingungen – auf die ich im Folgenden noch näher eingehe – sind dabei für eine erfolgreiche Errichtung einer Verbundschule in Ostbevern zu erfüllen:
- Ein Bedürfnis für die Errichtung muss bestehen.
- Die Mindestgröße muss gewährleistet sein.
- Die Stadt Telgte muss das Einverständnis erteilen.
- Ausreichende und geeignete Schulräume müssen finanziert und gebaut werden.
Wie stellt man das Bedürfnis fest ?
In den vergangenen zehn Jahren gab es verstärkte Überlegungen und An-strengungen zur Erweiterung des Angebotes im Bereich der Sekundarstufe I. So wurde über die Errichtung einer Realschule in Ostbevern, aber auch über eine Dependance, also einer Außenstelle der Realschule Telgte in Ostbevern, nachgedacht.
Immer wieder wurde von den Erziehungsberechtigten der Wunsch an die Ge-meinde Ostbevern herangetragen, mit einem Realschulangebot alle Schulformen in Ostbevern anzubieten.
Der Wille der Eltern ist bei der Feststellung des Bedürfnisses zu berücksichtigen. Daher ist vorgesehen, im Herbst 2007 im Rahmen einer durchzuführenden Elternbefragung festzustellen, ob in Ostbevern der Wunsch nach einem Realschulangebot vor-handen ist.
Da die Verbundschule dauerhaft und langfristig gesichert sein muss, werden neben den Eltern, deren Kinder zum Schuljahr 2008/09 zur weiterführenden Schule wechseln, alle Eltern befragt, deren Kinder künftig von einem solchen Verbund von Hauptschule und Realschule profitieren könnten.
Was bedeutet Mindestzügigkeit ?
Eine Verbundschule kann nur dort errichtet werden, wo erwartet werden kann, dass das Elternwahlrecht die Errichtung und Fortführung einer Schule dauerhaft gewährleistet. Für die Errichtung einer Verbundschule in Ostbevern ist die Erreichung der Mindestgröße somit eine wesentliche und unabdingbare Voraussetzung.
Hauptschule und Realschule, die organisatorisch zu einer Schule zusammengeschlossen werden, müssen mindestens drei Parallelklassen pro Jahrgang haben. Die Zahl der Schülerinnen und Schüler liegt bei 28 je Klasse. Die Verbundschule in Ostbevern müssten somit pro Jahrgang mindestens 84 Schülerinnen und Schüler besuchen.
Ob diese Mindestzügigkeit langfristig und dauerhaft gewährleistet werden kann, hängt insbesondere von dem Schüleraufkommen und der Wahl der Schulform durch die Eltern ab. Der Wunsch nach einer wohnortnahen Beschulung spielt dabei ebenso eine Rolle wie die Profile der Schulen am Ort und in den Nachbarstädten.
Vor dem Hintergrund der aktuellen Bestandszahlen und der Berücksichtigung von leichten Wanderungsgewinnen durch Zuzüge ist davon auszugehen, dass sich die Schülerzahlen des 5. Jahrgangs, also der Kinder die in den kommenden Jahren von den Grundschulen zu den weiterführenden Schulen wechseln werden, wie folgt entwickeln:
Wieso ist das Einverständnis der Stadt Telgte erforderlich ?
Die Realschüler aus Ostbevern werden seit Jahren in unserer Nachbarstadt Telgte unterrichtet. In den vergangenen Jahren wurden durchschnittlich 40 Kinder pro Jahr zur dortigen Kardinal-von-Galen-Realschule angemeldet. Zum kommenden Schuljahr werden sogar 59 neue Fünftklässler dort aufgenommen.
Die Errichtung einer Verbundschule hat somit spürbare Auswirkungen auf die Realschule in Telgte. Ohne das ausdrückliche Einverständnis der Stadt Telgte ist daher die Ge-nehmigung einer Verbundschule in Ostbevern nicht möglich.
Die Gemeinde Ostbevern hat die Stadt Telgte von der beabsichtigten Errichtung einer Verbundschule informiert und sie gebeten, das Einverständnis zu erklären. Die Entscheidung der Stadt Telgte wird Ende September 2007 erwartet.
Wo wird unterrichtet ?
Bei einer Anmeldung an der Verbundschule würde Ihr Kind am Schulstandort der Josef-Annegarn-Hauptschule, Hanfgarten 18, unterrichtet. Im ersten Schuljahr ist die Unterbringung einer zusätzlichen Klasse zunächst im Bestand der Josef-Annegarn-Hauptschule möglich. Es ist jedoch klar, dass eine bauliche Erweiterung dieser Schule erfolgen muss. Neben 6 Unterrichtsräumen sind Fachräume, Nebenräume und weitere Verwaltungsräume erforderlich. Die Gemeinde Ostbevern hat das örtliche Architekturbüro Schapmann beauftragt, ein Konzept für die Erweiterung der Josef-Annegarn-Hauptschule zu einer Verbundschule zu erarbeiten. Erste grobe Schätzungen gehen von einem Investitionsvolumen von über 3 Mio. € aus, die von der Gemeinde Ostbevern zu finanzieren sind.
Das räumliche Konzept werde ich Ihnen bei der Informationsveranstaltung im November 2007 vorstellen.
Wie sieht der Unterricht aus ?
Im neuen Schulgesetz finden sich nur wenige Regelungen zur Erteilung des Unterrichtes in einer Verbundschule. Da es sich um zwei Schulformen unter einem Dach handelt, findet grundsätzlich getrennter Unterricht für die beiden Schulformen statt. Es ist möglich, Unterricht teilweise in gemeinsamen Lerngruppen zu erteilen. In den Klassen 7 bis 10 muss der nach Schulformen getrennte Unterricht jedoch deutlich überwiegen.
Wichtige Aufgabe der Gemeinde Ostbevern wird es in den nächsten Mona-ten sein, die nach den schulrechtlichen Vorschriften mögliche und für Ihr Kind sinnvolle Unterrichtserteilung mit Schulleitungen der Grund-, Haupt- und Realschulen zu erörtern. Unterstützt werden wir dabei von dem Institut für Erziehungswissenschaften der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.
Ich bin zuversichtlich, Ihnen im Herbst 2007 die Ergebnisse unserer Bemühungen mitteilen zu können.
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